07. bis 15.August 2023 Schottland

Vorfreude ist die schönste Freude

CC-BY-SA-3.0 Skyfall Glencoe
Bild von Brigitte Kräussling

  1. Vorfreude ist die schönste Freude
    1. Warum eigentlich gerade Schottland?
    2. Wenn Geschichten greifbar werden
    3. Meine Reiseroute nach Schottland
    4. Vorbereitung ist alles
    5. I am a Lady of Glencoe
  2. Die Reise beginnt
    1. Tag Saarbrücken – Rotterdam -Hull
      1. Fähre von Rotterdam nach Hull
    2. Tag: York – Gretna Green- Glasgow
      1. Willkommen in York
      2. Gretna Green – Heiraten erwünscht
    3. Tag: Glasgow -Loch Lomond – Inveraray- Oban
      1. Glasgow Stadt und Sehenwürdigkeiten
      2. St. Mongo Cathedrale Glasgow
      3. Loch Lemond
      4. Invernaray – die schwarzweiße Schönheit
    4. Tag Oban – Highlands- St. Williams
      1. Glen Coe – das Tal der Tränen
      2. Fort Williams
    5. Tag Ben Nevis, Loch Ness, Inverness
      1. Ben Nevis
      2. Loch Ness – ungeheuerliche Geschichten.
      1. 6. Tag: Pitlochry – St. Andrews
        1. Pitlochry
        2. Whisky Kingsbarns
        3. St. Andrews
        4. Leckeres vom Land

    Warum eigentlich gerade Schottland?

    In Zeiten von Corona wurde ich ein Fan von Netflix und Amazon Prime. Outlander und diverse Serien, die sich mit England und Schottland befassten faszinieren mich. Allerdings bin ich eher der Typ der lesen möchte.

    So habe ich ein Buch nach dem anderen verschlungen und landete, während der leeren Zeit von Corona, bei Geschichten von und über Schottland.  Mit jedem Buch stieg meine Neugier, auf die Menschen, auf das Land und seine Geschichte. Interessante Videos zu Geologie und Mythologie ergänzten meinen Wissensschatz.


    Wenn Geschichten greifbar werden

    Als Biografin liebe ich es Geschichten von Menschen zu hören. Zu entdecken, was hinter der Geschichte steckt. Welche Verwicklungen und Auslöser es in den Biografien gab. Welche Konflikte zu Tragödien führten und wie man sie hätte verhindern können.

    Wie die Teilnehmer kommunizierten, litten und nach Lösungen suchten. Nicht um mich an dem Leid zu weiden, sondern um zu verstehen, zu lernen und es besser zu machen.

    Meine Reise nach Schottland entspringt aber auch einer Ursehnsucht, die viele Menschen in sich tragen. Das wirklich wichtige im Leben zu sehen und zu entdecken. Die Sehnsucht nach dem einfachen Leben.

    Meine Reiseroute nach Schottland

    Ich reise mit dem Bus, weil ich diese Reiseart liebe. Dabei lerne ich einfach viel von der Landschaft kennen und habe meistens nette Gesellschaft. Da ich meist alleine reise ist dies eine ideale Reiseform für mich..

    Die Herzchen sind übrigens Orte und Länder in denen ich schon mal war.

    Vorbereitung ist alles

    Aus meinen vorherigen Erfahrungen mit meinem Busunternehmer ist mir klar, geworden dass ich für die freien Zeiten schon einen kleinen Plan brauche. Du kannst zwar ein Land besuchen und dich einfach darauf einlassen, was ich auch tue.

    Dennoch würde ich die Dinge die mich interessieren verpassen. Denn ich würde nicht meine eigene Geschichte schreiben. Deshalb ist diese Vorgehensweise für mich immer in dieser Reihenfolge.

    Loslassen
    Einlassen
    Anpassen

    Also ich habe schon einen Plan für die freien Zeiten in Edinburgh. Was nicht einfach sein wird.
    Denn die Stadt ist voll. Im August ist  Internationales  Festival in Edinburgh. Vom 04. August bis 27. August 2023 steht die Stadt Kopf.

    https://www.visitscotland.com/de-de/things-to-do/events/edinburgh-festivals

    Für England und Schottland brauche ich einen gültigen Reisepass.
    Visa erst bei einer Aufenthaltsdauer ab 180 Tagen.

    Bargeld kann ich mir vor Ort besorgen. Kreditkarten werden überall akzeptiert.
    Die Wetteraussichten sind wie vermutet. 14 bis 18 Grad und regnen wird es sicher auch.

    Also schöne Regenjacken und Schirm nicht vergessen. Es gibt ja bekanntlich kein schlechtes Wetter, sondern nur ungünstige Kleidung.

    Mücken sind ein Thema. Deshalb habe ich mir im Vorfeld schon Mückenspray und Gel besorgt um nicht ungeschützt zu sein.

    I am a Lady of Glencoe

    Ich bin Brigitte, Lady of Glencoe. Klar, der Titel ist gekauft, aber rechtlich abgesichert und sogar vererbbar. Mir gehören sage und schreibe 2 x 3 Foot Land. Das sind ungefähr 30,48 cm. Ich habe mir zwei Stücke gekauft, damit ich mit beiden Beinen sicher auf dem Land stehe. 😉

    In Schottland gilt der Brauch wer Land besitzt, der ist ein Laird oder eine Lady. Der Titel hat natürlich keinen rechtlichen Status, sondern ist eher als Spaßfaktor gedacht. Damit geht man keine Verpflichtung ein und hat auch keine Recht im House of Lords.

    Dennoch kann man mit diesem Souvenierkauf einen Teil zum Naturschutz beitragen. Und dem sind wir alle verpflichtet. Gleichzeitig wird damit die Wiederaufforstung betrieben und die sich immer weiter ausbreitenden Rhotondrenronbüschen den Kampf angesagt.

    In Schottland gibt es Gebiete, wie Glencoe, Kilnaish, Lochaber, Glenmore, Kingsdale, Glencrannog, Glencairn und John O’Groats, die mit der möglichen Vergabe eines Lord, Lady oder Laird Titels verbunden sind.
    Es gibt mehrere Anbieter.

    Wer mehr Infos möchte kann hier nachlesen https://www.highlandtitles.de/

    https://www.wandern-schottland.de/schottland-reisen
    Ich bin gespannt ob ich Gelegenheit habe, das Naturreservat zu besuchen.

    „Es gibt nur zwei Weisen die Welt zu betrachten: Entweder man glaubt, dass nichts auf der Welt ein Wunder sei, oder aber, dass es nichts als Wunder gibt.“ 

    Albert Einstein

    Die Reise beginnt

    Tag Saarbrücken – Rotterdam -Hull

    Am Morgen geht die Fahrt los ab Saarbrücken (7.00 Uhr) durch Belgien nach Rotterdam/Zeebrügge.
    Thomas, unser schottlanderfahrener Busfahrer, hat gleich Regeln aufgestellt, damit auch alles reibungslos läuft.

    Die Bordkarte verspricht eine nette Fahrt und die Digitalisierung hat auch hier schon Einzug gehalten.
    In Rotterdam wurden dann erste Busbekanntschaften geschlossen. Für alleine Reisende immer wichtig. Stimmt die Chemie und wer kann mit wem? Aber das war locker und sehr erfreulich. Eine durchweg tolle Truppe auf dieser Reise.

    Rotterdam ist einer der größten Häfen der Welt. Mit über 385000 Beschäftigten auch einer der größten Arbeitgeber. Der Rotterdamer Hafen gilt als Außengrenze Europas. Dadurch dürfen die Güter nach der Abfertigung in Rotterdam frei durch die EU befördert werden. Der Zoll ist für die Freigabe von Gütern verantwortlich, die über Rotterdam von oder nach Europa transportiert werden. Rotterdam ist eine moderne Stadt mit gewagter Architektur, faszinierenden Brücken und vielen Möglichkeiten. Leider waren eine Stunde Aufenthalt gerade nur die Anregung, mehr über diese pulsierende Stadt zu erfahren.

    Fähre von Rotterdam nach Hull

    Am Abend Einschiffung auf ein modernes Fährschiff der P&O Ferries zur Fährüberfahrt nach Hull, Abendessen an Bord. (ca. 450 km). Nach dem Abendessen, das so lecker war, ging es auf das Sonnendeck. Hier genossen wir gemeinsam den Sonnenuntergang und noch einen Drink. Ein schöner erster Tag ging zu Ende.


    Tag: York – Gretna Green- Glasgow


    Nach dem Frühstück an Bord Ankunft im Hafen von Hull und Weiterfahrt durch das Yorkshire. Hier konnten wir eine der modernsten Brücken Europas bewundern. Die Humber Brücke. Wöchentliche nutzen 110 000 Fahrzeuge diese Brücke. Mehr dazu im externen Link. https://de.wikipedia.org/wiki/Humber-Br%C3%BCcke

    Willkommen in York

    Dann ging es in die Grafschaftshauptstadt York. Das Münster aus dem frühen 13. Jh. ist die größte mittelalterliche Kirche Englands. York ist eine Universitätsstadt und verfügt über 70 Schulen.
    Enge und verwinkelte Gassen entlang der 8 km langen Stadtmauer, laden zum Entdecken ein. Hier einige Impressionen aus York.

    Gretna Green – Heiraten erwünscht

    Gretna Green erhielt seinen Namen durch die vielen überlieferten und oft in Eile geschlossenen Ehen. Frauen verloren ihren guten Ruf, wenn sie mit einem jungen Mann beim Schmusen erwischt wurden. Manchmal war der gute Ruf dahin, weil man sich nur ohne Aufsicht alleine mit einem Mann im Zimmer befand. Die einzige Möglichkeit bestand darin schnell und unbürokratisch zu heiraten.

    Aber auch um einer Zwangsheirat zu entgehen und den Liebsten zu heiraten. Nicht selten wurde junge Frauen schon als Kinder Männern zugesprochen. Meist ging es hier um reine Versorgungsehen. Denn eine Frau ohne Mitgift oder ohne Ehemann oder Vormund, war Freiwild. Arbeit gab es wenig und ungeschützt hatten viele Frauen nur noch die Möglichkeit sich ihren Lebensunterhalt in erniedrigenden Positionen zu verdienen um zu überleben. Eine schnelle Heirat war jedoch oft verpönt, um einem Gerücht der vorehelichen Schwangerschaft zu entgehen. So waren lange Aufgebote an der Tagesordnung um zu gewährleisten, dass die Frau auch als Jungfrau in die Ehe ging und das Erbrecht nicht umgangen wurde. Denn es gab noch keine DNA Tests, die die Vaterschaft eindeutig bestätigten. Deshalb blieb für viele Verliebte, die die Hochzeitsnacht nicht erwarten konnten, Gretna Green der letzte Rettungsamboss.



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    the Smithy’s historic marriage anvil in the Gretna Green forge Foto: Istock



    Das schottische Gesetz verlangte lediglich eine Erklärung in Anwesenheit von zwei Zeugen. Für eine Heirat waren nicht einmal ein Geistlicher nötig. Der Schmied vollzog seit Anfang des 18. Jh. „über dem Amboss“, für 5 bis 50 Pfund die Zeremonie. Ambossehen wurden auf Druck der Kirche ab 1940 ungültig. Bis heute kommen immer wieder Paare hier her um sich trauen zu lassen oder nochmal den Schwur zu erneuern.

    Ein sehr auf Kommerz bedachter Ort mit vielen Geschenkeläden, Café und recht cleanem Umfeld.

    Heiraten war nicht so mein Ding. Aber die Taschen habe ich mitgenommen. Eine für mich und eine für meine Tochter. Und die Pies schmeckten auch toll.

    Tag: Glasgow -Loch Lomond – Inveraray Oban


    Unsere Hotels sind international aufgestellt. Manche muten sehr einfach und manche recht plüschig an. Hier lagen wir in der Einflugschneise des Glasgower Flughafens. Der Lärm war durch die gut verglasten Fenster nicht zu spüren. Immer wieder erlebte ich netten Service und sehr hilfsbereite Menschen.

    Nach dem typischen Englischen Frühstück mit Speckt, Toast, Würstchen und Bohnen, hatten wir Gelegenheit zu einem Aufenthalt in #Glasgow.

    Glasgow Stadt und Sehenwürdigkeiten

    Das Rathaus in Glasgow bezaubert durch seine wunderbaren Decken und die Holztäfelungen. Man fühlt sich in andere Zeiten versetzt und bemerkt den Reichtum der vergangenen Jahrhunderte an jeder Ecke. Dennoch ist Glasgow heute wirtschaftlich nicht mehr so gesegnet. Leider waren die Straßen durch die Fahrradweltmeisterschaft gesperrt und die Stadtrundfahrt fand nur begrenzt statt.

    Catheradle Glasgow

    St. Mongo Cathedrale Glasgow

    Die im 12. Jahrhundert erbaute Cathedrale hat ihren Namen vom ersten Bischof von Glasgow. St. Mongo. Er liegt heute noch in der Krypta in der Cathedrale begraben. 87 m lang, 20 m breit und 32 m hoch ist sie auch von außen ein imposantes Gebäude. St Mungo’s Cathedral, auch Glasgow Cathedral oder High Kirk of Glasgow genannt, ist eine Kathedrale in der schottischen Stadt Glasgow.

    Sie gehört zur reformierten Church of Scotland. Das Gebäude gehört der Krone, wobei Historic Scotland das Gebäude betreut. Der Heilige St. Mongo ist der Schutzpatron von Glasgow, daher sind im Wappen auch seine heiligen Symbole: ein Fisch mit Ring im Mund, eine Glocke, einen Vogel und ein Eichenbaum.

    Interessant ist auch der Necropolis Friedhof. John Knox bekam 1825 auf dem heutigen Friedhof ein Denkmal gesetzt, das mit seinen über 21 Metern weithin sichtbar ist. 

    Mehr zu John Knox über diesen externen Link. https://www.evangelisch.de/inhalte/138810/24-11-2016/die-wichtigsten-reformatoren-vor-neben-und-nach-martin-luther-john-knox-1514-1572

    Loch Lemond

    Danach geht es durch eine grandiose Berglandschaft vorbei am malerisch gelegenen Loch Lomond. Hier bestiegen wir unser Boot und erkundeten den See. Hier konnte man ahnen wie schwierig das Reisen früher war. Mit den Postkutschen und zu Pferd waren die Strecken nicht einfach zu meistern.

    Der See Loch Lomond wird auch die Königin der Seen genannt. Er erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von 39 km, ist bis zu 8 km breit und bis zu 190 m tief. 

    Loch Lemond – Flitterwocheninsel – Lied Flower of Scotland (inofizielle Hymne Schottlands)




    Invernaray – die schwarzweiße Schönheit

    Hier hätten wir normalerweise das Schloß besichtigen können. Leider hatte es Donnerstags geschlossen. Genauso wie das Gefängnis und der Turm. Dann war ich beleidigt und habe auch keine Fotos von der Stadt gemacht. Das ist der kläglich Rest. 😉 Weiter ging die Fahrt nach Oban zum Bezug des neuen Hotels für eine Nacht. Das Oban Royal.

    Tag Oban – Highlands- St. Williams

    Oban ist eine Hafenstadt. Der Zubringer zu den inneren und äußeren Hebriden. Von hier fahren die Fähren auf die Inseln Mull und Iona, Über der Stadt thront ein versuchter Nachbau des Kolosseums in Rom. Der McCaig`s Tower wurde vom dem ortsansässigen Banker John Stuart McCaig im Jahre 1897 in Auftrag gegeben. Als Denkmal für seine Familie und um die Arbeiter in den Wintermonaten zu beschäftigen. Leider verarmten die Familienmitglieder oder starben bis zum Jahr 1904. So wurde das Denkmal niemals fertiggestellt. Dennoch ein schöner Platz mit einer wunderbaren Aussicht auf die Inseln und den Hafen.

    Der Anstieg ist recht steil über einen Fußweg oder Treppen zu erreichen. Es führt auch eine Straße bis direkt an den Eingang. Ein wenig Ehrgeiz und Sportlichkeit schadet ja auch nix. Über den Fußweg kommst du an schönen künstlerisch gestalteten Gärten und Geräten vorbei, die beim Atem holen unterstützen. ❤

    An aerial view of McCaig’s Tower and Battery Hill, located in Oban, Scotland Foto: IstockStock-Fotografie-ID:1616190440

                      

    Glen Coe – das Tal der Tränen

    Ursprünglich war von Oban aus eine Reise zur Insel Mull und Iona geplant. Diese konnte aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden. Nach der Fahrt vorbei am Loch Linnhe erreichen wirdie atemberaubende wilde Bergwelt des Glen Coe. Die Highlands erzählten uns dann ihre eigene Geschichte. Im Spiel von Sonne und Wolken empfingen uns wunderbare Berge. Landschaften wie aus Zauberhand dahingegossen. Empfindungen die das ursprüngliche Göttliche ahnen lassen.

    Sorry, ich werde bei Naturlandschaften oft sentimental. 😉

    Fort Williams

    Nach der Fahrt durch das Tal der Tränen mit einem spektakulären Gebirgspanorama ging es weiter zum nächsten Halt und unserem Hotel in Fort Williams. Jetzt ware erst einmal Einkaufbummel angesagt. Die Kleinstadt bietet neben dem See mit Schifffahrten, Musen und schöne Einkaufsmöglichkeiten. Nette Cafés und Pups luden zum Verweilen ein. Einfach mal die Seele baumeln lassen und nix denken.

    Tag Ben Nevis, Loch Ness, Inverness

    Ben Nevis

    Ben Nevis ist der höchste Berg von England. Mit seinen oft wolkenverhangenen Gipfel hatten wir Glück einen klaren Blick auf ihn werfen zu können. Wie auf den Fotos oben gezeigt, befuhr im Jahr 1911 ein Ford T den Berg und erklomm die Spitze. Hier der externe Link zur Autobergbesteigung. https://www.youtube.com/watch?v=jaNgYhvmtzA

    Hier

    Bern Nevis 1260 m hoch. Der höchste Berg von England

    Es ist auf jeden Fall eine gute Einnahmequelle für die Highlands.
    Hier eine spannende Dokumentation des ZDF als externer Link. https://www.youtube.com/watch?v=YvCAtbB

    Loch Ness – ungeheuerliche Geschichten.

    Loch Ness ist bekannt durch Nessi, einem Ungeheuer, dass in den Tiefen des Loch lebt. 1871 soll das Wesen, laut Historikern zum ersten Mal gesiecht worden sein. Verschwommene Bilder, Suchaktionen und Augenzeugenberichten haben eines bewirkt. Loch Ness ist bekannt und beliebt.

    Im August 2023 soll eine weitere große Suchaktion stattfinden. Ob man dadurch des Tourismus weiter antreiben möchte oder wirklich neue Erkenntnisse gewinnen möchte, darüber kann man spekulieren.

    Das Ungeheuerliche von Loch Ness 😉 Kleiner Joke am Rande. Schotten sind abgehärtet. Das Wasser war total kalt.

    Welcome to Urquart Castle

    Fort Knox kann nicht besser vor Blicken geschützt sein, wie Urquhart Castle. Verwaltet von einem Trust war das Castle von außen fast nicht einsehbar. Ein stolzer Eintrittspreis von 14,50 Pounds war dann zu heftig. Das hielt einige ab in der kurz bemessenen Zeit, die Ausstellung zu besuchen. Steiler Abstieg und steiler Anstieg zu Bus, das waren sicher auch Kriterien die Lücken im Zaun zu suchen. Ich auch. ❤

    Foto von Nilfanion – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0,

    Essen und Trinken

    Mich bewegen solche Landschaften immer sehr. Dennoch ist mir bewusst wie hart und karg das Leben für die Bewohner war. Wiesen, Schafe und Wasser bieten zwar eine Lebensgrundlage aber keine Möglichkeiten.

    1.2.3 Bevor Sie bist drei gezählt haben werden in Schottland 40 Falschen Whisky verkauft. 80 % der Einnahmen die Schottland erwirtschaftet kommen von „ESSEN und TRINKEN“
    Professionelle Lachsfarmen sowie die Highland Rinder, die ihren Weg in alle Welt finden. Kekse, Käse und Chips sind Produkte die weltweit heiß begehrt sind. Meine Shortbreaks habe ich schon nachbestellt. Ein leckeres Rezept zum Selberbacken gibt es hier.




    Inverness

    Im Jahr 2000 wurde Inverness zu City erklärt. Inverness kann als Ausgangspunkt für viele Besichtigungen gesehen werden. Fort George, Cawdor Castle und auch Loch Ness. Es hat selbst einige Attraktionen zu bieten. Die ich mir an diesem Tag alle geschenkt habe für einen weiteren Besuch in Schottland. Lediglich die Inverness Cathedrale konnte mir noch einen Blick und ein paar Fotos entlocken. Im Schatten der Cathedrale lies ich die Stimmung auf mich wirken und somit bleibt mir dieser schöne Sommertag in Erinnerung.

    6. Tag: Pitlochry – St. Andrews


    Wir folgten heute der Traumstraße der Highlands durch die spektakuläre Gebirgslandschaft der Grampion Mountains unser nächster Halt war….

    Pitlochry

    Das kleine schmucke Städtchen beeindruckt durch die vielen kleinen Läden, die ausgefallenes oder auch kulinarisches bieten. Wenn man in die Seitengassen einbiegt, dann kann man schnöde Lacations entdecken. Wie die „Old mill“. Kleine Tearooms laden zur Teaparty ein und leckere Kuchen gibt es inklusive.

    Whisky Kingsbarns

    Wenn alle Sinne gefordert werden, dann bleibt das oft im Gedächtnis. Beim Besuch einer Whisky-Destillery erfuhren wir alles über die Herstellung des Single-Malt. Verschieden Geschmacksaromen, Hefearten und die Lagerung der Whiskysorten verlangen nach mehr. Wir wollten probieren.

    Die Verkostung

    St. Andrews


    Anschließend fuhren wir über Dundee nach Saint Andrews. Das schmucke Städtchen mit dem langen Sandstrand beheimatet nicht nur eine traditionsreiche Eliteuniversität, in der Prinz William und Prinzessin Kathe studierten, sondern hier wurde auch der Golfsport erfunden. Der Weg führt weiter über die berühmten Forth Bridges, die den Firth of Forth überspannen. Die große Stahlgitterbrücke mit 8 Mio. Nietnägeln ist eine Glanzleistung aus den achtziger Jahren des 19. Jh. Im Raum Edinburgh beziehen Sie Ihr Hotel für die nächsten beiden Nächte.

    Tag: Edinburgh Peripherie


    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Sie gilt als eine der schönsten Städte Europas. Vormittags sehen Sie bei einer Stadtführung die wichtigsten Highlights, wie z.B. das imposante Edinburgh Castle, die St. Giles Kathedrale oder den Palace of Holyroodhouse. Anschließend haben Sie Zeit zur freien Verfügung. ( ca. 20 km)

    Edinburgh Festival und Stadt



    Interessante Infos von Michael Friemel vom SR Rundfung. https://youtu.be/tsFK3vyFKoU

    8. Tag: Jedburgh – Hull – Fähre
    Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen von Schottland. Durch die Landschaft des Northumberland National Park erreichen Sie Jedburgh. Die Ruine der von den Kelten im 9.Jh. gegründeten Jedburgh Abbey gehört zu einer der schönsten Grenzabteien Schottlands. Nach einem Aufenthalt führt Sie die Reise über Newcastle zurück nach Hull. Am Abend Einschiffung und Fährüberfahrt wie Hinfahrt. Genießen Sie nach dem Abendessen noch einen schottischen Whisky an der Bar! (ca. 400 km)

    9. Tag: Rückreise
    Am Morgen verlassen Sie die Fähre in Rotterdam/Zeebrügge. Rückankunft in Saarbrücken zwischen ca. 19.30 Uhr und 21.00 Uhr. ( ca. 450 km)

    Leckeres vom Land

    Überall im Land konnte man die Kriegsmahnstätten erkennen. Wie viele ehrbare Schotten haben ihr Leben verloren, in den unsinnigen Kriegen dieser Welt. Dass wir heute so reisen können und Grenzen überwinden, das verdanken wir auch ihnen. ❤

    https://heissehimbeeren.com/originale-shortbread-fingers-traditionelle-schottische-cookies/

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