Städel Museum und City
Étretat – vor Monet war mir dieser Ort in Frankreich kein Begriff. Nun hat das Städel Museum in Frankreich eine Sonderausstellung über die Küsten, seine Künstler und Monet im speziellen gestartet.
Da musste ich natürlich hin.
Direkt am Main gelegen begrüßte uns das imposante Gebäude in der Reihe von unterschiedlichen Museen, die sich hie befinden. Architekturmuseum, Skulpturenmuseum etc.
Vorbei am noch leeren Café und der Information ging es in den zweiten Stock. Mein Ziel war die Dachterasse. Die 50 Stufen der Wendeltreppe nach oben war dann die kleine Sporteinlage am Morgen.
Belohnt wurde ich dann durch einen graniosen Blick auf die Skyline von Frankfurt. Und ich war zuerst ganz allein auf diesem schönen Platz.















In der Ausstellung triffst du immer wieder auf Besonderheiten Ein Vogel in zwei auf offenen Händen, der noch zu atmen scheint. Ein junger Mann oben auf der Treppe, der auf die ankommenden Museumsbesucher schaut, oder doch auf das große Bild von Monet? Ein kleiner Junge der den großen Johann Wolfgang von Goethe zeichnet. Er kniet vor dem wohl bekanntesten Gemälde und auf seinem Block kannst du die Konturen erkennen? Die Frau die an einem gedeckten Tisch sitzt und auf ihr Handy schaut? Alles ganz willkürliche erscheinende und doch so interessant platzierte Installationen die zum Nachdenken und Staunen anregen. Die Installationen von elmgrren & Dragset findest du hier https://www.staedelmuseum.de/de/elmgreen-dragset
Am meisten fasziniert hat mich das Bild von Hugues Merle. Er war ein französischer Maler des Akademismus, der für seine emotionalen und oft düsteren Porträts bekannt war.
Dieses Leid in den Augen der Frau, zog einen magisch an. Ihre verweinten Augen flehten um Erlösung und sie hielt einen Holzscheit im Arm, der wohl an ein verlorenes Kind erinnert. Wie tief diese seelische Wunde war, konnte man hautnah miterleben. Welch ein Leid und eine Qual in einem Bild vereint. Was für ein Künstler.


















Grüne Soße und Streitkultur
Ein kleiner Abstecher in die Innenstadt. Ein paar Minuten zu Fuß erreichbar. Gerade hatte Verdi eine Kundgebung und es war kurzzeitig etwas laut. Dennoch genossen wir die leckere grüne Soße und gönnten uns einen Appelwoi.
Dann ein kleiner Rundgang rund um den Römer wo es interessante und schön restaurierte Gebäude zu bewundern gab. Aber auch kleine Geschäfte und besondere Musen.



Hut macht Mut
Das kleine Hutgeschäft hatte es uns angetan. Ganz mondäne Kreationen und alltagstaugliche Hüte luden zum Testen ein.
Auf dem Weg Richtung Kirche liegt auf der linken Seite diese kleine Geschäft. Frau sollte viel mehr Hut tragen.








Citytour mit Struwelpeter

















