Flandern

28.05.2026 – 31.05.2026
Kulturstädte Gent – Brügge – Antwerpen oder die Schatzkammern der reichen Handelsstädte

  1. Feedback und persönliche Bewertung
  2. Gent
    1. Top‑Sehenswürdigkeiten in Gent
  3. BRÜGGE
  4. OSTENDE
  5. Ostende
  6. Antwerpen
Feedback und persönliche Bewertung

Ein wenig Kritik vorab. Die Reise war toll. Wie immer traf ich tolle Menschen und konnte viel entdecken. Diese Mal war mir persönlich das Programm zu streng und nicht ausgewogen.

Was mir auffällt ist, dass immer mehr Serviceleistungen auf der Strecke bleiben. Kein gemeinsames Abendessen und außer der Stadtbesichtigung keine Chance sich auszutauschen.

Das Hotel in Aalst kann ich nur empfehlen. Zentral gelegen in der Nähe des Grotemarktes konnte man viel entdecken, wenn man abends noch Lust hatte. Tolle Zimmer ein gute Frühstücksbuffet mit Standardleistungen wie Eier, Brötchen, Brot etc. war ausreichend und lecker angerichtet.

Gent

Gent ist eine Hafenstadt im Nordwesten Belgiens im Gebiet des Zusammenflusses von Leie und Scheldt. Im Mittelalter war Gent ein mächtiger Stadtstaat. Heute ist die Universitätsstadt ein Zentrum kultureller Aktivitäten.

Am Morgen Fahrt ab Saarbrücken (7:00 Uhr) über Lüttich nach Gent, der Hauptstadt der Grafschaft Flandern.

Zwischen mittelalterlichen Türmen, ruhigen Wasserwegen und einer überraschend modernen Kreativität entfaltet sich ein Flair, das gleichzeitig entspannt, inspirierend und wunderbar authentisch wirkt.

Was Gent so besonders macht, ist seine Atmosphäre.
Die Stadt ist groß genug, um spannend zu sein, und klein genug, um sich sofort wohlzufühlen. Vieles lässt sich zu Fuß erkunden, und immer wieder landet man an einem der Kanäle, wo Boote vorbeiziehen und Menschen am Ufer sitzen, lesen oder einfach das Leben genießen.

Top‑Sehenswürdigkeiten in Gent
  • Graslei und Korenlei — die schönsten Uferpromenaden Gents, perfekt für Fotos und Abendstimmung
  • Grafenburg Gent — beeindruckende mittelalterliche Wasserburg im Herzen der Stadt
  • St.-Bavo-Kathedrale — Heimat des weltberühmten Genter Altars der Brüder van Eyck
  • Belfried von Gent — UNESCO-Welterbe und Wahrzeichen der Stadt
  • Sint-Michielsbrug — der ikonische Aussichtspunkt über die drei Türme
  • Graffitistraße Werregarenstraat — Streetart-Hotspot und Symbol der jungen Kreativszene
  • Beginenhöfe Gent — stille Oasen mit UNESCO-Status

Die Wurzeln Gents reichen bis ins 7. Jahrhundert zurück, als sich rund um die Abtei St. Bavo erste Siedlungen bildeten. Im Mittelalter entwickelte sich Gent zu einer der reichsten Städte Nordeuropas. Grund dafür war die florierende Tuch- und Wollproduktion, die Gent zu einem wirtschaftlichen Schwergewicht machte.

Im 14. Jahrhundert war Gent sogar größer als London – ein europäisches Machtzentrum mit selbstbewussten Bürgern, die sich immer wieder gegen Fürsten und Könige auflehnten. Dieser rebellische Geist prägt die Stadt bis heute.

Die Grafenburg (Gravensteen), die mitten im Zentrum steht, erinnert an diese turbulente Zeit: eine mächtige Wasserburg, die einst als Residenz der Grafen von Flandern diente und heute zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten gehört.

Die Grafenburg Gent, auf Niederländisch Gravensteen, ist eine der eindrucksvollsten Wasserburgen Europas und das sichtbarste Symbol der mittelalterlichen Macht der Grafen von Flandern. Ihre Geschichte reicht über 1.100 Jahre zurück und spiegelt die politischen Spannungen, den Reichtum und die Selbstbehauptung der Stadt Gent wider.

Gravensteen ( Grafenburg)

Die ersten Befestigungen an dieser Stelle entstanden um 870, vermutlich unter Balduin I. „Eisenarm“, dem Begründer des Hauses Flandern. Er ließ eine Holzburg errichten, um die Region gegen die wiederkehrenden Wikingerangriffe zu schützen. Diese frühe Anlage gilt als Ursprung der späteren Burg. Quelle: Wikipedia

Die Grafenburg Gent ist nicht nur eine Burg – sie ist ein Stein gewordenes Geschichtsbuch. Von der Wikingerzeit über die Machtspiele der Grafen bis zur industriellen Nutzung erzählt sie die Geschichte einer Stadt, die sich immer wieder neu erfunden hat.

Europas und hat sich bis heute ihr einzigartiges mittelalterliches Stadtbild erhalten. Bei einer Stadtbesichtigung erfahren Sie viel Wissenswertes über die Stadt mit ihren bedeutenden Kirchen und großartigen Kunstschätzen.

Interessant ist eine Lichtinstallation mit den Namen  „Ai Nati Oggi“ („An wen heute geboren wird“) Sie befindet sich auf dem Sint-Veerleplein in Gent. Die drei dortigen Straßenlaternen sind direkt mit den vier großen Entbindungskliniken der Stadt verbunden und leuchten jedes Mal auf, wenn ein Baby in Gent geboren wird. 

Mittelpunkt des Genter Lebens sind die Märkte und die kleinen Kneipen sowie die von Flüssen durchzogene malerische Altstadt. Am Spätnachmittag Weiterfahrt zu unserem Zielort Aalst, ein typisch belgisches Kleinstädtchen mit dem malerischen Grote Markt und vielen schönen alten Bauwerken.

BRÜGGE

Heute besuchten wir Brügge, die „Perle Flanderns“. Die romantische Stadt, von malerischen Grachten und historischen Gassen durchzogen, hat ein besonderes Flair. Bei einer zweistündigen Stadtbesichtigung sahen wir die Liebfrauenkirche, den Burgplein, die Beginnen Häuser, die Heilig-Blut-Basilika, prächtige Patrizierhäuser und vieles mehr. Anschließend hatten wir leider keine freie Zeit zur Verfügung um die Stadt noch selbst zu erkunden. Die Stadt der Spitzen hat sich mir nicht erschlossen. Wir besuchten kein Brauhaus, keine Pralinenfabrikation und auch keine Läden. Erkundungen in der Stadt oder der Besuch von kleine Geschäften oder einen Kaffee in einem der schönen kleinen Lokale konnte nicht stattfinden. Das empfand ich echt als sehr Schade.

Wir empfohlene Grachtenfahrt mit einem der typischen Boote war aus Zeitgründen unmöglich. Und die bekannten belgischen Pralinen bei einem Bummel durch die malerische Altstadt zu probieren, war nicht möglich.

Keine Zeit für irgendwas. Das hat mir gar nicht gefallen.

OSTENDE


Ostende

Die Ursprünge Ostendes reichen bis in die römische Zeit zurück, als erste Siedlungen an der Küste entstanden. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Handels- und Fischereihafen, der Kaufleute und Seefahrer aus ganz Europa anzog.

Im 16. Jahrhundert wurde Ostende zu einem bedeutenden militärischen Stützpunkt, was zu einem rasanten Wachstum führte. Die Befestigungsanlagen aus dieser Zeit sind teilweise noch heute sichtbar.

m 19. Jahrhundert begann der Wandel zur eleganten Kur- und Badestadt. Mit der Eisenbahnverbindung nach Brüssel (1857) strömten wohlhabende Belgier und internationale Gäste an die Küste. Villen, Hotels und das Casino prägten das mondäne Stadtbild.

Antwerpen

3. Tag: Antwerpen – Rückreise
Nach dem Check-out im Hotel fahren Sie nach Antwerpen, der glitzernden Diamantenstadt und Heimat des Malers Rubens. Bei einer Stadtbesichtigung lernen Sie die reiche und lebendige Metropole an der Schelde mit ihrer malerischen Altstadt, dem prächtigen Großen Markt und der Liebfrauen-Kathedrale kennen. Sehenswert ist auch der gigantische Hafen, der immer häufiger Ziel von Kreuzfahrtschiffen wird. Am Nachmittag treten Sie die Heimreise an. Rückkunft in Saarbrücken zwischen ca. 20:00 Uhr und 21:00 Uhr.

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